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Ministerin Dr. Monika Stolz besucht Erbacher Untenehmen

ERBACH (jps) - Arbeits- und Sozialministerin Monika Stolz hat sich in zwei Erbacher Unternehmen schlau gemacht, wie es in der örtlichen Wirtschaft aussieht. Dabei bekam sie zu hören, dass der Fachkräftemangel die Entwicklung von Firmen einschränkt.

Die hiesige Abgeordnete hatte sich den Kunstoffteile-
hersteller Okutec und die Erbacher Härtetechnik im Gewerbegebiet ausgesucht, um sich zu informieren.

Gleich zu Beginn wurde sie mit einem Problem konfrontiert, das heuer zu einem wachsenden Problem für die Wirtschaft wird: der Fachkräftemangel (die SZ berichtete). „Das ist unser großes Problem“, sagte Martin Opfolter, Geschäftsführer von Okutec. Die Facharbeiter ließen sich momentan einfach nicht in das zwölf Mitarbeiter starkes Unternehmen locken. „Die großen Unternehmen der Region saugen auf.“ Okutec sei deshalb dazu übergegangen, selbst auszubilden.
Oliver Beimel erlernt gerade im zweiten Ausbildungsjahr den Beruf des Zerspanungsmechanikers. Der Ministerin demonstrierte er, was er seither in dem Erbacher Unternehmen gelernt hat. Dieses wird von Martin Opfolter und seinem Bruder Peter geführt.
Das Tandem hatte die Geschäfte im Vorjahr vom Unternehmensgründer und Vater Hans Opfolter übernommen.

Ministerin Storz
Da schaut Ministerin Monika Stolz Okutec-Geschäftsführer Martin Opfolter ganz genau über die Schulter: SZ-Foto: Steppat

Der berichtete Monika Stolz, daß Okutec im Jahr 2001 von Oberholzheim nach Erbach umgezogen sei. Zwei Jahre zuvor hatten die Bauarbeiten im Gewerbegebiet der Stadt begonnen. Martin Opfolter führte die Ministerin durch die Produktion des Unternehmens. Das Gros der zwölf Mitarbeiter seien Hilfskräfte. Doch um die Maschinen einzustellen, benötige die Firma eben jene Fachkräfte, nach denen sie momentan händerringend sucht. Okutec produziert Kunststoffdreh- und -frästeile für diverse Wirtschaftszweige. Dazu gehören die Branchen Maschinen- und Anlagebau, der Fahrzeugbau, aber auch die Foto und die Möbelindustrie. Selbst Dentalabore beliefert Okutec. „Manchmal wissen wir gar nicht, wofür die einzelnen Teile letztendlich gebraucht werden“, sagte Martin Opfolter.
Zeitungsartikel der Schwäbischen Zeitung